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"Unser Behandlungsspektrum erstreckt sich über sämtliche Formen von Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hör- und Schluckstörungen bei Patienten aller Altersklassen. Unser Team behandelt über 60 Störungsbilder und durch ständige Schulungen und Fortbildungen werden es in Zukunft immer mehr.

Besuchen Sie unsere Praxis in Castrop-Rauxel Henrichenburg oder Frohlinde und erfahren Sie mehr.“


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Alle
Kinder
Erwachsene

Achalasie (Störung des unteren Ösophagussphinkters)

Entspannen des Speiseröhrenschließmuskels ist gestört

Fehlende reflektorische Relaxation (Entspannung) des unteren Ösophagussphinkters im Rahmen des Schluckaktes.

AD(H)S

Aufmerksamkeitsdefizit- und (Hyperaktivitäts)syndrom

Probleme in der Aufmerksamkeit, Impulsivität und Selbstregulation gehen häufig mit Sprachstörungen (oder einer Lese-Rechtschreibschwäche, LRS) einher.

Addentales Schluckmuster

Störung der Mundmotorik

Die Zunge drückt beim Schlucken (und Sprechen, das sogenannte "Lispeln") gegen die Zähne

Amyothrophe Lateralsklerose

ALS

Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems, oft einhergehend mit Problemen in der Aussprache, Atmung und dem Schlucken.

Ankyloglosson

Angewachsenes, verkürztes Zungenbändchen

Die Zungenspitze wird durch ein zu straffes Zungenbändchen am Mundboden fixiert; je nach Schweregrad ist eine logopädische Therapie und/oder ein chirurgischer Eingriff nötig.

Apallisches Syndrom

Wachkoma

Schwerste Hirnschädigung beispielsweise durch ein Schädel-Hirn-Trauma (SHT) oder eine Hypoxie (Sauerstoffmangel) ausgelöst.

Aphasie

Sprachverlust, Sprachlosigkeit

Erworbene, zentrale Störung der Sprache nach Abschluss der Sprachentwicklung aufgrund einer Schädigung der Sprachregionen (zumeist der linkem Großhirnhemisphäre).

Apoplex

Schlaganfall

Ursachen für einen Schlaganfall können beispielsweise Hirninfarkte, Hirnblutungen oder ein thrombischer Verschluss sein.

Autimus-Spektrum-Störung (ASS)

Autismus

Tiefgreifende Entwicklungsstörung mit Problemen in der wechselseitigen sozialen Interaktion/Kommunikation und einer verzögerten oder ausbleibenden Sprachentwicklung.

Künstliche Ventilation der Lunge

Beatmung

Die Beatmung dient der Unterstützung insuffizienter oder dem Ersatz nicht vorhandener Spontanatmung.

Cerebelläre, spinale oder vestibuläre Ataxie

gestörte Bewegungskoordination

Die normalen Bewegungsabläufe sind unkoordiniert und bewirken z.B. ein skandierendes Sprechen

Cochlea-Implantat

CI

Ein Cochlea-Implantat ist ein elektronisches Hilfsmittel, das die Funktion des Innenohres (der Cochlea) übernimmt. Schall wird in elektronische Impulse umgewandelt und somit der Hörnerv stimuliert.

Demenzerkrankungen (Alzheimer-Syndrom, Frontotemporale Demenz, weitere Demenzformen (z.B. Demenz bei Parkinson)

Demenz

Der Begriff Demenz ist ein Oberbegriff für hirnorganische Krankheitsbilder, die mit einem Verlust der geistigen Funktionen (z.B. Erinnern, Verknüpfen von Inhalten, u.ä.) einhergehen.

Down-Syndrom (Trisomie 21)

Morbus Down

Häufig liegt eine verzögerte Sprachentwicklung, eine umfassende Aussprachestörung (VED) und eine orofaziale Dysfunktion vor.

Dysarthrie

neurologische Störung der Sprechmotorik

Die Steuerung und Ausführung der Sprechbewegungen ist gestört, das Sprechen ist verlangsamt bzw. beschleunigt und verwaschen.

Dysgrammatismus

grammatische Störung

Störung des Satzbaus (z.B. Verdrehen von Wörtern im Satz), falsche Verwendung von Artikeln und fehlerhafter Gebrauch von Verben.

Dysphagie

Schluckstörung

Die am Schluckakt beteiligten Strukturen (z.B. Muskeln) sind in ihrer Funktion bzw. deren Zusammenspiel beeinträchtigt

Dysphonie

Stimmstörung

Störung der Sprech- und Singstimme

Fazialisparese

Gesichtslähmung

kann z.B. durch eine Virusinfektion, eine Nervenschädigung oder durch einen Schlaganfall verursacht werden.

Fütterstörung

Essverhaltensstörung

Eine Fütterstörung besteht laut ICD-10, wenn das Füttern oder die Nahrungsaufnahme länger als mindestens 1 Monat von den Eltern als problematisch erlebt wird.

ICF-orientierte Diagnostik- und Therapie

alltagsorientierte Diagnostik und Therapie

Die "International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF, Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit)" ist eine Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die ICF dient fach- und länderübergreifend als einheitliche und standardisierte Sprache zur Beschreibung des funktionalen Gesundheitszustandes, der Behinderung, der sozialen Beeinträchtigung und der relevanten Umgebungsfaktoren eines Menschen. Mit der ICF können die bio-psycho-sozialen Aspekte von Krankheitsfolgen unter Berücksichtigung der Kontextfaktoren systematisch erfasst werden (vgl. www.dimdi.de/static/de/klassi/icf/).

Idiopathisches-Parkinson-Syndrom

IPS

Erkrankung des zentralen Nervensystems bzw. der Basalganglien, mit z.B. Rigor (Muskelsteifheit), Ruhe-/Intentionstremor (Zittern in "Ruhe" oder "in Aktion") und/oder posturaler Störung (Störung der das Gleichgewicht aufrechterhaltenden Reflexe).

Infantile Cerebralparese (ICP)

Störung des kindlichen Nerven- und Muskelsystems

Frühkindliche Hirnschädigung

Kanülenweaning

Kanülenentwöhnung

Im Rahmen der Kanülenentwöhnung wird beispielsweise wieder erlernt, physiologisch zu atmen, zu sprechen und zu schlucken.

Laryngektomie (LE)

Zustand nach Kehlkopfentfernung

Der Grund für eine Laryngektomie ist häufig eine Krebserkrankung des Kehlkopfes. In der Therapie werden z.B. elektronische Sprechhilfen, die Ruktusstimme oder Shunt-Ventile etabliert, um eine Ersatzstimme zu erarbeiten.

Late Talkers

späte Sprecher

Late Talker werden in der Regel mit 24 Monaten diagnostiziert und sprechen zu dem Zeitpunkt weniger als 50 Wörter.

Lippen-Kiefer-Gaumen-Segel-Spalte

LKG/LKGS

Eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte ist eine angeborene Fehlbildung im orofazialen Bereich. Unter dem Begriff LKG oder LKGS werden alle Spaltbildungen z.B. der Oberlippe, des Kiefers oder Gaumens zusammengefasst.

Muskuläre Hypotonie, Muskelhypotonie

Muskelschwäche

Unter einer Hypotonie versteht man eine geringe Muskelspannung, häufig macht sich diese z.B. über eine Trinkschwäche früh bemerkbar. Auch bei einer Muskelhypertonie (zu hohe Spannung) kann es zu Störungen der Nahrungsaufnahme kommen.

Myofunktionelle Störung (MFS)

Mundmotorikstörung

Störungen der Mundmotorik (können z. B. das sog. Lispeln und Zahnfehlstellungen bewirken)

Neurodegenerative Erkrankungen

fortschreitende Erkrankungen

Der Begriff "Neurodegenerative Erkrankung" ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl an Erkrankungen, die das zentrale Nervensystem betreffen.

Orofaziale Dysfunktion

Fehlfunktion der Mund-, Kiefer- und Gesichtsmuskulatur

Bei einer Orofazialen Dysfunktion ist das Zusammenspiel der Muskeln im Mund- und häufig auch im gesamten Gesicht betroffen. Symptome sind beispielsweise ein offen stehender Mund (Mundatmung), ein Zungenpressen gegen die Zähne (mit Zahnfehlstellungen als Folge) beim Schlucken oder z.B. ein Vorstoß der Zunge beim Sprechen (Sigmatismus, Lispeln).

Pädiatrische Dysphagie

kindliche Schluckstörung

Kindliche Dysphagien können bereits im Säuglingsalter auftreten. Ein häufiges Verschlucken und Husten sind neben anderen Symptomen häufig zu beobachten.

Phonetische Störung

Artikulationsstörung / Sprechstörung

Es besteht eine Lautfehlbildung, was bedeutet, dass ein bestimmter Laut ("Buchstabe") nicht korrekt produziert werden kann (z.B. "ssaufel" anstatt "Schaufel").

Phonologische Störung

Ausspracheproblem/ Sprachstörung

Bei einer Phonologischen Störung ist der systematische Gebrauch der Laute gestört. Der Laut kann z.B. auf Aufforderung korrekt gebildet werden, wird aber falsch "eingesetzt" (z.B. "Babel" wird "Gabel", das "g" kann aber isoliert produziert werden).

Rhinophonie

Näseln

Bei einer Rhinophonie liegt eine pathologische Veränderung des Sprechschalles vor. Ursache für das "Näseln" kann z. B. eine zu schwache Velummuskulatur sein oder eine (submuköse) Gaumenspalte.

Schallleitungs-schwerhörigkeit

Hörstörung

Der über das Trommelfell ankommende Schall wird vom Mittelohr nicht korrekt an das Innenohr weiter geleitet. Ist die Ursache ein Paukenerguss werden häufig Paukenröhrchen eingesetzt. Die Hörentwicklung der Kinder ist beeinträchtigt und zieht häufig z.B. eine Aussprachestörung nach sich.

Sprachverständnisstörung / rezeptive Störung

beeinträchtigtes Sprachverstehen

Die Verarbeitung von Sprache ist gestört. Häufig kommt es zu Missverständnissen, weil nur einzelne Schlüsselwörter verstande werden, nicht aber der ganze Satz. Eine Strategie der Kinder kann beispielsweise sein, dass sie häufig auf Fragen mit "ja" oder "nein"antworten und sie somit zunächst nicht auffallen.

Sprechapraxie

gestörte Sprechbewegungsplanung und -koordination

Störung der Planung und Koordination von Sprechbewegungen, häufig gibt es Suchbewegungen nach dem "korrekten" Muster.

Stimmtherapie bei Transsexualität

Stimmtherapie bei Transgendern

Durch spezielle Stimmübungen soll die Stimme individuell angepasst und femininer bzw. maskuliner werden.

Störung der auditiven Verarbeitung und Wahrnehmung (AVWS)

auditive Wahrnehmungsstörung, auditive Verarbeitungsstörung

Eine auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung ist eine Störung in der Weiterleitung gehörter Informationen. Die Störung betrifft nicht das periphere Hören an sich, sondern die Weiterleitung über den Hörnerv an das Gehirn. Eine Folge der Störung ist beispielsweise, dass Störlärm (z.B. in der Klassensituation) nicht ausgeblendet werden kann oder ähnlich klingende Laute verwechselt werden.

Stottern

Redeflussstörung

Stottern ist eine Störung des Redeflusses mit unfreiwilligen Unterbrechungen durch Blockaden, (lockere) Wiederholungen und/oder Dehnungen. Häufig gibt es neben den Kernsymptomen auch Begleitsymptome wie z.B. Ängste, Vermeiden von bestimmten Worten oder Anspannungen und Mitbewegungen im Körper.

Trachealkanülen-management

Je nach Störungsbild ist eine Dekanülierung das oberste Ziel der Behandlung. Andernfalls gilt es, die optimale Trachealkanüle für die entsprechende Problematik zu finden. Eine interdisziplinäe Zusammenarbeit mit Physio- und Ergotherapeuten ist dabei unerlässlich.

Trinkschwäche

Saugschwäche

Bei einer Trinkschwäche benötigt das Baby sehr lange für eine Mahlzeit. Das Saugen ist häufig bei Frühchen oder Kindern mit Syndromen beeinträchtigt. Spezielle Therapiemethoden helfen, die Muskulatur für das Schlucken zu stärken.

Verbale Entwicklungsdyspraxie

VED

Bei einer VED liegt das Problem auf der Ebene der Sprechbewegungsplanung- und Sprechbewegungsprogrammierung. Diese Form der Sprechstörung ist eine meist schwere und umfassende Sprachstörung, da nahezu alle sprachlichen Ebenen betroffen sind. Das Sprachverständnis ist häufig gut entwickelt.

Orale Tumore

bösartige Kopf-Hals-Tumore

Karzinome im Bereich des Mundes oder Halses können schwere Schluck- und Kauprobleme nach sich ziehen. Wir konzipieren gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Übungsprogramm.

COPD

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Bei einer COPD ist vor allem die Ausatmung erschwert. Es besteht eine permanente Verengung der Atemwege, diese ist nicht reversibel und daher chronisch.

Unterstützte Kommunikation

UK

Durch Unterstützte Kommunikation soll Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, die (noch) nicht sprechen können, die Möglichkeit eröffnet werden, sich mitzuteilen. Dies kann beispielsweise über Gebärden oder auch technische Hilfsmittel (Talker) geschehen.





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